Kälteträger


Ich habe selbst die Verdünnung des Frostschutzmittels vorgenommen, und der gemessene Gefrierpunkt beträgt -17°C, obwohl er bei -20°C liegen sollte.

Sie haben zweifelsohne die Menge des erforderlichen Frostschutzmittels auf Grundlage des theoretischen Volumens Ihrer Anlage berechnet. Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die theoretische Berechnung des Anlagenvolumens in Anlagen mit großem Volumen, also ab 5/6m3, stets um etwa 10% unter dem tatsächlichen Volumen liegt.
13.02.2013

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Das glykolhaltige Wasser, das durch mich vorbereitet wurde oder einsatzbereit geliefert wurde und das vor einem Jahr bis zu -22°C Schutz geleistet hat, reicht nur noch bis -18°C.

Die in der Herstellung von Frostschutzmitteln eingesetzten Glykole bauen sich nicht im Laufe der Zeit ab. Die einzige mögliche Erklärung auf chemischer Ebene ist, dass dem Kreislauf Wasser zugeführt wurde.
13.02.2013

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Meine Kälteanlage funktioniert nicht richtig; nach einigen Stunden fällt die Leistung ab.

Es sind zwei Szenarien möglich:

- die Gefriertemperatur des glykolhaltigen Wassers liegt zu nahe an der Verdampfungstemperatur. Bei der Annäherung an seinen Gefrierpunkt weist das glykolhaltige Wasser eine sehr starke Viskositätserhöhung auf, und die „Schichten“ glykolhaltigen Wassers zirkulieren nicht mehr. Der Austausch geht zurück, und das glykolhaltige Wasser gefriert langsam im Tauscher. Der Gefrierpunkt von glykolhaltigem Wasser muss unter mindestens fünf Grad zur niedrigsten Temperatur liegen, die in dem Tauscher erreicht werden darf.

- der Kreislauf weist starke Ablagerungen auf. Diese Ablagerungen setzen sich an den kältesten Stellen mit dem größten Druckabfall fest, also im Allgemeinen im Tauscher. Die einzigen möglichen Lösungen bestehen darin, entweder die Anlage zu entleeren und zu reinigen, oder einen By-Passfilter einzubauen, um die Ablagerungen zu vermeiden.

13.02.2013

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Ich möchte meine Anlage reinigen, bevor ich das Frostschutzmittel einbringe.

Sollten Sie Wasser in Ihre Anlage einbringen und wenn diese hauptsächlich aus Stahl besteht, so wird sie an der Oberfläche korrodieren, wenn Sie sie entleeren. Das glykolhaltige Wasser wird daraufhin den Rost lösen und zudem bilden sich Ablagerungen. Die Menge der Ablagerungen fällt direkt proportional zur Anlagengröße aus. Bei einer Reinigung mit Wasser muss die Zeitspanne zwischen der Entleerung des Wassers und dem Einfüllen des glykolhaltigen Wassers so kurz wie möglich sein. Sollten Sie gezwungen sein, das Wasser mehrere Tage in der Anlage zu belassen oder die Anlage nach der Reinigung für mehrere Tage der Luft auszusetzen, denken Sie daran, einen By-Passfilter einzubauen, um die Oxyde zu entfernen, die das glykolhaltige Wasser mit Sicherheit loslösen wird.
13.02.2013

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Ich möchte ein Frostschutzmittel X in meine Anlage einbringen, das ein Frostschutzmittel enthält, an dessen Herkunft ich mich nicht mehr entsinne.

Frostschutzmittel können im Allgemeinen untereinander vermischt werden. Dies bedeutet, dass – wenn man sie mischt – man eine homogene Lösung erhält, außer wenn es sich um Wärmeträger auf der Basis unterschiedlicher Glykole handelt (MEG, MPG usw.). Dennoch bedeutet dies nicht, dass Frostschutzmittel miteinander kompatibel sind. Zwei unterschiedliche Frostschutzmittel können Formeln aus verschiedenen Korrosions-inhibitoren aufweisen. Ihr Vermischen führt zu einer Zusammensetzung aus Korrosionsinhibitoren, deren Leistung unbekannt ist.

Vor jeglichem Beifügen empfehlen wir Ihnen, eine Überprüfung des glykolhaltigen Wassers im Kreislauf durchzuführen, um ermitteln zu können, ob nicht eine vollständige Erneuerung anzuraten wäre.

13.02.2013

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